Über

Hamburg, im Oktober 2011

Ein sommerlicher Herbstsonntag. Bei Tumblr gestöbert und dabei auf diese Internetseite aufmerksam geworden. Am 7. Februar 2012 würde Charles Dickens 200 Jahre alt. Das Feuilleton wird jubeln – oder auch nicht. Es wird den Dichter feiern – oder auch nicht. Es wird nach seiner Aktualität fragen – oder auch nicht.

Die Romane, die ich von Charles Dickens bisher gelesen habe, sind mir immer in guter Erinnerung geblieben. Ich gestehe, es waren nicht so viele: Oliver Twist, David Copperfield, Nicholas Nickleby und Edwin Drood. Letzteren habe ich drei Mal gelesen.

Im Laufe dieses Sonntags habe ich dann auf meinen Kindle geschaut. Hatte ich nicht erst kürzlich „Dickens – Complete Works“ bei Delphi Classics heruntergeladen? Warum nicht den „ganzen“ Dickens lesen? Und wenn schon nicht den „ganzen“ Dickens, dann doch zumindest die Romane? Und diese Lektüre dann in einem Blog – einem Lektüreblog – begleiten? Allerdings kamen mir Zweifel. So angenehm es ist, den „ganzen“ Dickens auf einem Kindle mit sich herumzutragen, neben dem „ganzen“ Hardy, dem „ganzen“ Collins und dem „ganzen“ Thackery, gedruckte Bücher sind doch andere Begleiter bei einem solchen Leseabenteuer. Und dieses Abenteuer der Lektüre des „fast vollständigen“ Charles Dickens soll Freude bereiten. Also habe ich kurzerhand all jene Dickens-Romane, die noch nicht in meinen Bücherregalen standen, bestellt.

Dabei stellte sich dann kurzzeitig die Frage, ob ich meine Dickens-Lektüre im Original oder in der Übersetzung antreten sollte. Meine Entscheidung traf ich zügig: Wenn, dann in englischer Sprache. Also trudeln jetzt Penguin Classics bei mir ein.

Alles weitere lesen Sie ab jetzt im Blog „Dickens lesen“.

Viel Freude und Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Ludger Menke

P.S.: Gestatten Sie mir bitte den Hinweis, dass Sie in diesem Lektüreblog keine Literaturkritik oder Literaturwissenschaft erwarten dürfen. Als leidenschaftlicher Leser habe ich dafür nichts übrig. Was Sie hier finden werden, sind Notizen, Gedanken, Skizzen, Unreines. Ich nutzte dieses Lektüreblog wie ein Notiz- oder Logbuch für mich, mit dem Unterschied, dass dies öffentlich im Internet geschieht.

Ein Kommentar.

  1. Pingback: Vorwort: Der erste Lichtstrahl | Dickens lesen

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